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Wieso Oberaargau?

Der Oberaargau ist der nordöstlichste Teil des Kantons Bern.

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Der Oberaargau ist Teil des Schweizer Mittellandes. Er liegt zwischen den grossen städtischen Zentren und ist deshalb eine Durchgangsregion. Nicht nur der namensgebende Fluss Aare durchzieht ihn von West nach Ost, sondern auch die Autobahn A1 und die Bahnstrecke Bern-Zürich, die beiden wichtigsten Ost-West-Verkehrsachsen der Schweiz.

Im Hochmittelalter war der Oberaargau (auf den heutigen Umfang bezogen) in drei Herrschaften aufgeteilt. Der Teil nördlich der Aare gehörte den Grafen von Froburg, der östliche Teil den Freiherren von Aarwangen (später den Herren von Grünenberg) und der westliche Teil den Zähringern (später den Habsburgern).

Mit der Expansionspolitik Berns im Spätmittelalter geriet auch der Oberaargau zunehmend unter bernischen Einfluss. Im 15. Jahrhundert erwarb und eroberte Bern den gesamten Ober- und Unteraargau (Berner Aargau), so dass diese Regionen über mehrere Jahrhunderte geeint blieben.

Mit dem Untergang des Alten Bern 1798 wurde der Unteraargau als eigener Kanton abgetrennt (welcher 1802/03 mit dem Fricktal, Baden und den Freien Ämtern zum heutigen Kanton Aargau vereinigt wurde). Die Grenze zwischen Unter- und Oberaargau wurde 1798 entlang der Wigger gezogen, 1802 wurde sie aber nach Westen an die Murg verlegt.

Diese Gebietseinteilung wurde durch die Mediationsakte von 1803 und den Wiener Kongress 1815 bestätigt, so dass seither der Oberaargau vom Kanton Aargau getrennt ist.

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